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Waveboard Schulprogramm Bochum

Mit dem Waveboard Bochum das Streetsurfing vermitteln

Streetsurfing Waveboard in Bochum – So fing alles an:

Vor einigen Wochen lag auf meinem Platz im Lehrerzimmer ein Brief von Streetsurfing. Diese Briefe kennt man ja schon. Ein Blick genügt – Werbung! Ich legte den Brief weg.
Und dann kamen diese Anrufe in den Pausen, die man so liebt. „Sie haben von uns Post bekommen. Wollen Sie das Angebot nicht in Anspruch nehmen?“ Ich wusste schon gar nichts mehr von dem Brief, schon gar nichts von einem Angebot und noch viel mehr kannte ich WAVEBOARDS!!!!!!!
Ich ließ mir das Angebot erklären. Etwas umsonst, für eine Woche ausprobieren – wo gibt es das denn. Da muss irgendwo ein Haken sein. Hinterher hab ich wohlmöglich eine mündliche Waveboard – Bestellung abgegeben!
„Ich muss erst mal mit meinen Kolleginnen sprechen“ ….. Das ging so einige Male hin und her, schließlich habe ich einen Termin vereinbart. Da wusste ich aber immer noch nicht, was Waveboards sind!!!!

Schließlich kam ein Mitarbeiter der Firma Streetsurfing und stellte mir und den Kindern der Klasse 4b die Waveboards vor.

Die Kinder hörten mehr oder weniger zu. Und dann schauten sie sich genauso wie ich fasziniert die elegante Bewegung mit dem Waveboard an. Danach konnte es gar nicht schnell genug gehen. Mit der Hilfe eines Partners starteten die ersten Stehversuche auf dem Brett. Die Kinder arbeiteten total konzentriert. Ich war überrascht, wie emsig alle waren. Jungen und Mädchen gleichermaßen. Einige hatten schon nach wenigen Minuten erste Erfolgserlebnisse und waren total motiviert, die Bewegungen auf und mit dem Waveboard so nachzumachen, wie es ihnen Herr H. am Anfang gezeigt hatte.
Schüler, die sonst unmotiviert sind, waren nicht wieder zu erkennen. Andere, die sonst zu den Besten im Sport gehören, hätten am liebsten das Brett an die Wand geworfen. Ihre ständigen Erfolgserlebnisse im Sport haben sie so negativ beherrscht, dass sie verkrampften und sich nicht auf das Waveboard eingelassen haben.
Wir hatten nur 45 Minuten Zeit, doch ich war überrascht, wie viele Kinder bereits Erfolge erzielt hatten und ihre ersten Meter auf dem Brett zurück legen konnten.

Am nächsten Tag hatten wir außerplanmäßig 2 Sportstunden Zeit und konnten uns wieder ganz dem Waveboard Fahren widmen.

Am Ende dieser 2 Stunden konnten von 28 Schülern 20 Schüler sicher auf dem Waveboard stehen und fahren. Einige davon drehten bereits eine ganze Runde durch die Turnhalle oder konnten um Pylonen fahren. Die ganz unsicheren Kinder haben mit meiner Hilfe das Aufsteigen gelernt und haben sich getraut „freihändig“ zu fahren, d.h. ich habe ihnen mit einer Hand Schwung gegeben und dann losgelassen.
Nach einer Woche mussten wir die Waveboards abgeben. Mittlerweile war ich selbst so begeistert, dass ich unbedingt die Waveboards für unsere Schule anschaffen wollte. Wir hatten bei dem Wettbewerb „Bochums sportlichste Schule“ einen größeren Geldbetrag gewonnen und unsere Schulleiterin gab mir grünes Licht, 10 Waveboards anzuschaffen.
In den anderen Klassen haben Schüler aus der 4b, die schon gut fahren konnten, ihr Können den anderen vorgeführt und dann ging es in den Klassen 3 mit dem Waveboard-Fieber weiter.
Am Anfang unserer Sportstunden stand immer schon das „Freispiel“. Angesagt war Fuß- und Basketball, Seilchenspringen usw. Jetzt geht es nur noch darum, schnell in die Halle zu kommen, um noch ein Waveboard abzukriegen.
Alle Kinder machen Fortschritte, kleine Parcours werden aufgebaut, Neues wird ausprobiert.
Ich bin mit den Erfolgen und den Ergebnissen voll zufrieden. Die Kinder haben unheimlich viel dabei gelernt. Nicht nur ihr Gleichgewicht zu halten, auch das Fallen will gelernt sein. Es hat sich bisher niemand verletzt, obwohl es häufig ganz schön laut geknallt hat, wenn wieder mal einer gefallen ist. Es hat keiner aufgegeben, sondern ist immer wieder auf das Waveboard gestiegen. Die Kinder haben gelernt, die Hilfe anderer anzunehmen. Manche Schüler sind ganz tolle Lehrer und haben ihr Wissen und ihre gemachten Erfahrungen an die anderen weiter gegeben.

Mittlerweile haben die ersten Kinder ihre eigenen Waveboards gekauft.

Andere sind dabei und überlegen sich, welche Farbe es sein soll.
Ich hoffe auch für meinen Unterricht, dass wir noch einmal nachlegen können um weitere 5 Waveboards anzuschaffen.

Ich danke dem Streetsurfing Team für den netten Kontakt und die Möglichkeit, eine neue Sportart kennen zu lernen und den Kindern das Fahren auf den Waveboards näher zu bringen.

M.W. – FRAUENLOBSCHULE, Bochum

 

Erfahren Sie hier mehr: Mit dem Streetsurfing Waveboard Schulsport mal ander gestalten

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